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Gewitter

Gewitter - Blitze ablichten

Blitz (ohne Donner)

Das Fotografieren von Gewitterblitzen ist vergleichbar mit den Aufnahmen von Feuerwerk. Allerdings stehen die natürlichen Lichterscheinungen nur kurz am Himmel, so dass sie mit direktem Auslösen kaum erfasst werden können. Aber wie die Raketen eines Feuerwerks treten sie selten alleine auf, so dass sie »gesammelt« werden können.

Eine Vorbelichtung der Landschaft ist eventuell von Vorteil. Die Erdoberfläche wird von den Blitzen nur genügend ausgeleuchtet, wenn diese nahe genug niedergehen. Ob uns dann noch zum Fotografieren zumute ist, ist eine andere Frage.

Mein Vorschlag: Bei mittlerer Blende wenige Minuten belichten, das Objektiv abdecken und beim ersten Anzeichen eines Blitzes die Abdeckung wegnehmen.

Während man bei einem Feuerwerk anhand der aufsteigenden Rakete den günstigen Augenblick für die Belichtung abschätzen kann, ist es bei Blitzen weniger einfach. Aber häufig folgen mehrere Entladungen hintereinander (oft in einem Abstand von etwa 10 Sekunden), so dass es genügt, beim ersten Leuchten das Objektiv freizugeben.

Selten können wir aber abschätzen, wo die Blitze erscheinen werden. Vielleicht da, wo die letzten gerade niedergegangen sind? Ich überlasse das gerne Ihren Erfahrungen.

Blitz

A1, 90mm, Blende 5.6, ca. 2min., MChrome (Fuji) 100.

Sommergewitter über dem Greifensee. Solche Aufnahmen sind einfach zu machen. Die Kunst ist eher, bei dem Wetter trocken zu bleiben.

Blitz Gewitter

A1, 35mm, Blende 4.0, ca. 5min., MChrome (Fuji) 100.

Wussten Sie, dass die meisten Blitze die Erdoberfläche nicht erreichen? Zum Glück! Beweisen Sie es aber mit Ihren Fotos!